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Schulterfasser, Damenblitzer - So
oder ähnlich klingt es beim Boogie Woogie;
52-70 Takte pro Minute - Ein echter Hingucker, vor allem wenn man
bedenkt, dass es anders als beim Rock'n'Roll keine feste Folge gibt. Alles, so scheint
es, ist spontan, improvisiert und es passt immer super zur Musik. Mit der Musik mitgehen,
sich verführen lassen, so könnte man den Boogie beschreiben.
Boogie ist nicht nur der Tanz für ältere Semester, denen der Rock'n'Roll mit den
Akrobatikfiguren zu schwer ist,
sondern auch - und das in erster Linie - ist er tanzbar bei jeder
Abendveranstaltung, wo mal etwas schnellere Musik aufgelegt wird. Aber auch zu extrem
langsamer Musik kann man Boogie tanzen. Es sieht dabei oft cool und lässig aus, ohne das
man die Anstrengung und Körperbeherrschung, die trotzdem dahinter steht, sieht.
Beim Worldcup in Rothenburg 2000 haben wir Boogie Woogie beim Turnier das erste Mal
gesehen es war einfach fantastisch, welches Ideenfeuerwerk da abbrannte. Mit den
Seminaren in Leipzig haben wir uns so nach und nach ein kleines Repertoire an
Grundschrittvarianten und Figuren angeeignet und suchen nun ein paar Mitstreiter, die mit
uns gemeinsam was auf die Beine stellen und Spaß am Boogie tanzen haben. Vielleicht kann
man ja zum nächsten Wandelhallenkonzert mit Rock'n'Roll schon die ersten Aaahs und
Ooohs einheimsen.
Seit Ende September 2003 treffen wir
uns immer montags um 20.30 Uhr in der Turnhalle des Elisabeth-Gymnasiums, wo wir
für eine gute Stunde bei fetziger Boogiemusik den Alltagsstress vergessen.
Andreas Prömmel |